Sandra Hüller und Jens Harzer lesen „Das
Käthchen von Heilbronn“
Am 19.11.2026 ist Heinrich von Kleists Klassiker mit den zwei Ausnahmeschauspielern im
Gewandhaus Leipzig zu erleben!
Ein schauspielerisches Gipfeltreffen der Extraklasse wirft seine Schatten voraus. Die Oscar-nominierte
Schauspielerin Sandra Hüller und der Träger des Iffland-Ringes Jens Harzer finden sich für ein
exklusives literarisches Projekt zusammen. Gemeinsam widmen sie sich Heinrich von Kleists
historischem Ritterspiel „Das Käthchen von Heilbronn“. Unter dem bezeichnenden Titel „Verliebt ja
wie ein Käfer“ erwecken die beiden Ausnahmetalente Kleists sprachgewaltiges Drama über
bedingungslose Liebe, Besessenheit und Schicksal im Rahmen einer feinsinnigen Lesung zu neuem
Leben.
Karten für „Das Käthchen von Heilbronn“, gelesen von Sandra Hüller und Jens Harzer, am 19.
November 2026 im Leipziger Gewandhaus gibt es ab sofort auf myticket.de und an allen bekannten
Vorverkaufsstellen.
Mit Sandra Hüller („Project Hail Mary“, „Rose“, „Vaterland“, „Anatomie eines Falls“) und Jens Harzer
(Berliner Ensemble, „Babylon Berlin“) treffen zwei der prägendsten Stimmen der zeitgenössischen
deutschen Theater- und Filmlandschaft aufeinander. Beide sind bekannt für ihre psychologische
Tiefenschärfe und ihre Fähigkeit, komplexe literarische Texte emotional hochpräzise zu durchdringen.
Kleists „Das Käthchen von Heilbronn“ zählt zu den faszinierendsten und rätselhaftesten Stücken der
deutschen Romantik. Im Zentrum steht die junge Käthchen, deren unerklärliche, hypnotische Liebe
zum Grafen vom Strahl alle gesellschaftlichen Konventionen und rationalen Erklärungen sprengt.
Hüller und Harzer spüren in ihrer Lesung den Bruchlinien zwischen blindem Vertrauen,
gesellschaftlichen Zwängen und der poetischen Wucht des Originals nach … all das virtuos mit
Momenten von subtiler, humorvoller Leichtigkeit.
Textfassung: Vasco Boenisch und die Konzeption entstand im Auftrag der Stiftung Kleist-Museum, Frankfurt (Oder).
Über Sandra Hüller:
Sandra Hüller – Von München auf die Weltbühne des Films. Die 1978 in Thüringen geborene Sandra
Hüller gehört heute zu den weltweit erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen. Nach ihrer
Ausbildung an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ prägte sie über Jahre hinweg
das Ensemble der Münchner Kammerspiele und des Theaters in Basel.
Ihr internationaler Durchbruch im Kino ist beispiellos: Nach dem Welterfolg von Toni Erdmann (2016)
schrieb sie im Jahr 2024 Kinogeschichte. Für ihre Hauptrolle in Anatomie eines Falls wurde sie mit dem
französischen Filmpreis César ausgezeichnet und für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert.
Parallel brillierte sie im oscarprämierten Drama The Zone of Interest. Aktuell zu sehen in den
international prämierten Filmen Rose, Fatherland oder Der Astronaut- Project Hail Mary an der Seite
von Ryan Gosling.
Über Jens Harzer:
Jens Harzer (geboren 1972 in Wiesbaden) absolvierte seine Ausbildung an der Münchner Otto-
Falckenberg-Schule und gehörte anschließend 16 Jahre lang zum legendären Ensemble von Dieter
Dorn – zunächst an den Münchner Kammerspielen, später am Bayerischen Staatsschauspiel. Von 2009
bis 2025 war er fester Bestandteil und prägendes Mitglied des Ensembles am Thalia Theater in
Hamburg. Zur Spielzeit 2025/26 wechselte er ans Berliner Ensemble und feierte dort ein fulminantes,
vielbeachtetes Debüt mit dem Soloabend „De Profundis“. Aktuell ebenfalls auf dieser Bühne zu sehen
im Stück „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ von Peter Handke als Übernahme von den
Salzburger Festspielen.
Seit 2019 ist Jens Harzer der Träger des Iffland-Ringes, der höchsten Auszeichnung für Bühnenkünstler
im deutschsprachigen Raum, die er testamentarisch von Bruno Ganz übernahm. Neben seiner
beispiellosen Bühnenpräsenz überzeugt er regelmäßig in ausgewählten, anspruchsvollen Film- und
Fernsehproduktionen (u. a. Babylon Berlin).
