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Es war nicht alles Sex

mit Live-Musiker André Kuntze

Sie nehmen die Deutungshoheit ihrer Vergangenheit in die eigene Hand und erinnern an das untergegangene Land der Libido. Tatjana Meissner und Herr Kuntze besingen das Trauma menschenunwürdiger Ost-Jeans, erklären, warum Mann und Frau ohne schlechtes Gewissen intim waren, erfreuen sich an dem Phänomen, dass sozialistische Kinderlieder und Parolen selbst bei akuter Demenz in ostdeutschen Gehirnen abrufbar verankert sind. Mit funkelndem Witz beweisen die beiden Vollblut-Puhdysmitsinger, dass nicht alles schlecht ist und werben mit gutmütiger Ironie um Verständnis für die Ansichten der Bewohner, der heute wirklich alten Länder.
Die Kabarettistin Tatjana Meissner, die sich selbstbewusst zu ihrem ostdeutschen Migrationshintergrund bekennt, obwohl die Nachwende-Entertainerin vor dem Mauerfall im VEB Maschinenbauhandel als Fachgebietsleiter in der Abteilung Halbleiter-Widerstände bereits im Widerstand tätig war, und der Musiker André Kuntze, der in den 80-ern als Keyboarder der Funk-Band Chicorée „Es tut mir leid“ intonierte und viel später für Roland Kaiser „Auf den Kopf gestellt“ komponierte, feiern mit ihrem Publikum zum 30. Mauerfall-Jubiläum die ultimative Vorher-Nachher –Show.
Zur Streitvermeidung beginnt die Show zur vollen oder halben Stunden, auf keinen Fall Dreiviertel!
Alle Infos auch unter: www.tatjana-meissner.de